BioSuisse Logo Dä Biohof mit dä Eule
BioSuisse Logo Eulenhof  Kompostwirtschaft
Eule
» Aktuelles

» Eulenhof

Märkte | Produkte
» Gemüse
» Öl

» Kompostierung

» Links

» Kontakt
Sie sind hier: Startseite » Märkte und Produkte » Kompostierung
Kompostierung auf dem Eulenhof

Warum ist Kompost für unseren Betrieb so wichtig?

Seit 1996 bewirtschaften wir unseren Betrieb nach biologisch-organischen Richtlinien.
Das heisst, wir verzichten auf chemische Dünger und chemische Spritzmittel und fördern das natürlichen Gleichgewicht im Boden.
Ein gesunder, lebendiger Boden ist uns sehr wichtig, denn ein gesunder Boden bringt auch gesunde, widerstandsfähige Pflanzen hervor.

Zur selben Zeit musste die Gemeinde Neunkirch für ihre Grüngutabfälle eine neue Lösung suchen. Da wir auf unserem Betrieb noch Nährstoffe brauchen konnten, haben wir mit einem Nachbarn ein Konzept zum Einsammeln und Verarbeiten entwickelt. Er besorgt die wöchentliche Sammeltour und wir übernehmen die Verarbeitung von „Abfällen“ zu einem hochwertigen Rohstoff.


• Was kann kompostiert werden?

Gartenabfälle, Laub, Gras und Rasenschnitt, Gartenabraum. Hecken-, Baumschnitt und Schilf, organische Haushaltabfälle, Rüstabfälle, Kaffeesatz, Resten, Eierschalen, Balkon- und Topfpflanzen mit Erdballen, Mist, Kleintiermist,Federn, Haare, wenig Holzasche.


• Was kann nicht kompostiert werden?

Pflanzen die stark von Schädlingen befallen oder mit Spritzmittel behandelt sind, Wurzelunkräuter, Zigarettenstummel, Asche und Staubsaugersäcke können Schwermetalle enthalten – darüber kann man sich streiten – Hundekot und Katzensand, Papierwindeln, Oele und Fette, Metall und Glas, Steine, Plastik.


• Kompostieren auf unserem Betrieb

Jeden Donnerstagmorgen geht unser Nachbar auf die Grünabfuhrtour. Wenn er fertig ist kommt er zu uns und ladet den Abfall auf unserer Mistlege ab.
Der Mist von unseren Kühen kommt täglich zum Haufen. Nach ein paar Wochen, wenn der Misthaufen voll ist, führen wir ihn auf einen langen Haufen, der etwa 2m breit und 1,5m hoch ist, an der Strasse entlang. Nachdem die Miete gewendet ist, wird sie mit einem Vlies abgedeckt.
Je nach Zeit fahren wir alle 1 – 3 Wochen mit der Kompostwendemaschine durch.
Im Idealfall ist der Kompost nach 8 – 10 Wochen fertig.
Wenn er fertig ist, verteilt man ihn auf den Garten und auf die Felder.


• Was passiert im Haufen?

Bereits 3 – 5 Tage nach dem Aufsetzen entwickeln Billionen von Mikroorganismen eine rege Stoffwechseltätigkeit. Die Temperatur steigt auf bis 60° C an. Krankheiserreger und Unkrautsamen werden abgetötet.

Nach einem Monat: das Kompostmaterial wird von Pilzgeflechten durchzogen. Der Abbauprozess erfasst nun auch die schwerer verrottbaren Stoffe. Die Temperatur sinkt.

Nach ca 3 Monaten: wir haben wir Frischkompost.
In der Umbauphase führen zahlreiche Kleinlebewesen wie Tausendfüssler, Springschwänze und Assel die Arbeit der Pilze weiter.
Mit ihren Fresswerkzeugen zerkleinern sie das Material.

Die Aufbauphase beginnt nach ca. 6 – 7 Monaten. Unzählige rötliche Kompostwürmer gehen nun ans Werk. Sie bauen die fruchtbaren Erdkrümel auf. Wenn sie ausziehen, ist die Komposterde reif.

Während der ganzen Zeit der Verrottung verlieren die Grünabfälle 2/3 ihres Volumens. Den Kompost sollte man bis 4 mal in jedem Monat kehren. So ist es möglich, dass er schon nach 6 – 8 Wochen reif ist.


Fam. Weber-Winzeler . Ergoltingerhof 2 . CH-8213 Neunkirch
Telefon 052 681 36 43 . Fax 052 681 36 90 . info(at)eulenhof.ch
Impressum . © 2012 antidot